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Digital Nomads

Remote arbeiten

Digital Nomads(DN): Ein Begriff, der im letzten Jahr mehr und mehr an Popularität gewonnen hat. Blogs posten Beiträge mit Tipps wie man sich ein neues Leben im Ausland aufbauen kann, Reiseblogger machen viele sehnsüchtig mit der Tatsache für Urlaub bezahlt zu werden. In unserer heutigen digitalen Gesellschaft muss man aber nicht mehr Blogger sein, um das machbar zu machen.

Am meisten vertreten in der DN Community sind Arbeitnehmer aus der Tech Industrie, Startup Szene oder Freelancer. Jeder der nicht sehr viel mehr als eine Internetverbindung braucht. Mittlerweile gibt es eine ganze Community für Arbeitnehmer, die sich entscheiden den Schritt zu wagen und diese ist auch wichtig. Denn eines der größten Probleme für DN ist immer noch echte offline Interaktion mit anderen Menschen zu erleben und ein soziales Umfeld haben. Um das zu erleichtern gibt es zum Beispiel Nomadforum, eine Community mit internem Chat, die DN in verschiedenen Teilen der Welt zusammen bring. Das Forum soll helfen sich mich Gleichgesinnten zu vernetzen, gibt aber auch Info über die besten Reiseorte, die Infrastruktur vor Ort oder vertrauenswürdige Vermieter. Es gibt mittlerweile sogar Coworking Space Ketten, die für einen monatlichen Betrag ein rundum-sorglos-Paket mit Wohnung und Arbeitsplatz an verschiedenen Orten in der Welt bieten. Seit 2014 gibt es die DNX, die Digital Nomad Conference und die Koreanerin Youjin Do ist kurz davor ihren Dokumentarfilm: One Way Ticket zu veröffentlichen. Das Thema ist in!

Es gibt mittlerweile sogar einige junge Unternehmen, die nur aus remote Mitarbeitern bestehen. Mit zu den prominentesten gehört Buffer, das eine Software zum planen von online Inhalten anbietet. Angefangen als Nebenprojekt, hat dir Firma innerhalb von vier Jahren 60 Mitarbeiter gewonnen, die in über 30 Städten über vier Kontinente verteilt leben. Zweimal pro Jahr kommen alle Mitarbeiter an einer Location zusammen und arbeiten gemeinsam, vernetzen sich besser oder haben einfach nur Spaß.

Ich selbst habe in den letzten Monaten auch remote gearbeitet, nachdem ich durch viele Artikel von der Idee begeistert war und Lust hatte ein wenig zu reisen. Anfangs war ich komplett überzeugt, mittlerweile bin ich ambivalent. Stark begrüßt habe ich die stärkere Flexibilität, auch einmal an einem Sonntag Abend etwas zu tun, schwierig war es hingegen eine Routine aufzubauen, da ich häufig den Ort gewechselt habe.

Meine Arbeit habe ich in jedem Fall in kürzere Zeit erledigt, da die ganzen Ablenkungen des Büroalltags wegfallen. Aber eben auch der spontane Austausch mit Kollegen. Plattformen wie Slack können das nicht komplett ersetzen. Ein fester Arbeitsplatz in einem Coworking Space hätte sicher einen Unterschied gemacht. Letztendlich muss doch jeder für sich selbst entscheiden, wie sehr dieser Lebensentwurf für einen passt.

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