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Teil 8 – Die Zukunft der Telekommunikation

Das Jahr neigt sich dem Ende und auch wir sind beim letzten Teil unserer Serie angekommen: Teil 8 – Die Zukunft der Telekommunikation. Fast 200 Jahre haben wir Sie durch die Geschichte der Telekommunikation geführt, angefangen bei der Erfindung des Morse-Codes über die digitale Telefonie bis hin zum Smartphone. Jetzt ist es an der Zeit einen Blick in die Glaskugel zu wagen.

Bevor Apple mit der Einführung des Smartphones eine neue Ära startete, konnten wir uns die Möglichkeiten, die wir heute tagtäglich nutzen, nicht vorstellen. Unsere Beziehung zu Technologie hat sich seitdem grundlegend geändert, und die Möglichkeiten sind so endlos, daß es nahezu unmöglich ist vorherzusagen, wie die Zukunft der Telekommunikation aussehen wird. Aber wir können es zumindest versuchen!

Gemalto, ein weltweit führender Anbieter in den Bereichen Schutz, Überprüfung und Verwaltung digitaler Identitäten und Interaktionen, hat eine weltweite Studie unter 1200 jungen Erwachsenen, im Alter von 18 bis 30 Jahren, durchgeführt.

Die Teilnehmer kamen aus Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten und wurden nach ihren Erwartungen rund ums Thema Zukunft der Telekommunikation befragt. Wir fassen die wichtigsten Ergebnisse der 18-seitigen Studie für Sie zusammen.

Erwartungen rund um das Thema mobile Kommunikation

Die Teilnehmer wurden nach ihrer Meinung bezüglich mobiler Kommunikation befragt. 61% der Befragten sind der Meinung, daß Data-Offloading zum Standard wird. Beim Offloading weichen mobile Geräte beim Internet-Zugriff auf andere verfügbare Funktechniken aus. Die Idee ist, dass Nutzer von überlasteten Mobilfunkverbindungen auf schnellere WLAN-Verbindungen wechseln können, wenn diese verfügbar sind.

Den gleichen Trend erwarten die Teilnehmer bezüglich mobiler Zahlungsmöglichkeiten. Fast die Hälfte denkt, daß jegliche Art der Bezahlung über das Smartphone möglich sein wird. Allerdings gibt es hier einige kulturelle Unterschiede: im Gegensatz zu 69% der Befragten aus Brasilien erwarten nur 19% der Befragten aus Frankreich dies.

Im Allgemeinen steht die Bequemlichkeit über allem. So auch Frage nach den Erwartungen rund ums Entsperren des Smartphones bis 2025. Fingerprint-Reader werden als die beste Lösung genannt. Aber auch das Entsperren von Mobilgeräten per Gesichtserkennung (44%) sowie die Handy-Entsperrung per Auge (43%) haben die Entsperrung per PIN und Passwort (40%) in den Hintergrund gedrängt. Fast ein Drittel (32%) der Befragten sind der Meinung, daß unsere SmartPhones bis 2025 mit einem DNA Scanner ausgestattet sind.

Eine super vernetzte Gesellschaft

Viel wurde über das Internet der Dinge gesagt und geschrieben, aber eines steht fest, es wird die Art und Weise, wie wir unser Leben leben grundlegend verändern.

Smart Home Technik boomt und Smart Cities sind nicht mehr wegzudenken.

Unternehmen wie Google und Tesla führen bereits umfangreiche Tests mit fahrerlosen Autos und LKWs durch, und 63% der Befragten sind der Meinung, dass bis 2025 die meisten Autos ohne Fahrer unterwegs sein werden.

Beim Thema Verkehr darf die Navigation nicht hinten anstehen: 62% denken, dass dem Fahrer während der Fahrt 3D-Karten des aktuellen Weges und der Verkehrslage angezeigt werden. Selbstfahrende Autos bestimmen das Bild, und auch im öffentlichen Verkehr wird es nicht anders sein.

Fast 70% der Befragten glauben zudem, dass wir in U-Bahnen auch Hochgeschwindigkeitszüge eingesetzt werden.

Es wird möglich sein, die Frequentierung öffentlicher Verkehrsnetze zu messen und die Häufigkeit der eingesetzten öffentlichen Verkehrsmittel kurzfristig zu verändern. Es werden mehr Verkehrsmittel eingesetzt, wenn die Nachfrage hoch und weniger eingesetzt, wenn diese gering ist. Dies wird einen enormen Nutzen für die Umwelt darstellen.

Das Internet der Dinge und unsere Gesundheit

Wie sieht es aus mit der Vernetzung und unser Gesundheit? 63% sind der Meinung, dass Herzfrequenzmessgeräte Bilder des Herzens in 3D zur Verfügung stellen werden mit täglichen Berichten zur Kontrolle.

Mehr als 50% der Befragten gehen davon aus, Implantate für Überwachungszwecke eingesetzt werden. Arzt- oder Zahnarzttermine werden nie wieder vergessen, da das Gerät nicht nur selbständig Termine vereinbart, sobald dies nötig ist, sondern erinnert den ‚Patienten‘ auch noch an den Termin.

Die brasilianischen und chinesischen Teilnehmer äußern sich optimistisch über die  Möglichkeiten des computergesteuerten Gedankenlesens. Mehr als 40% erwarten direkte Gehirn-Schnittstellen.

Dank der technologischen Entwicklungen werden wir unser Leben in 2025 noch besser planen können. Bereits heute ist es üblich mit den persönlichen Assistenten wie Siri, dem Sprachassistenten in neueren Iphone-, Ipod- und IPad touch-Modellen, Cortana von Microsoft oder der Google App zu sprechen. Aber in 10 Jahren wird unsere Beziehung zu diesen „persönlichen Assistenten“ weitaus fortgeschrittener sein, die sich auf fast jeden Aspekt unseres Lebens auswirken werden. Trotz aller Mutmaßungen ist es natürlich auch uns nicht möglich, in die die Zukunft zu schauen, aber Samual Morse hätte sicherlich nie erwartet, daß er mit seiner Erfindung den Grundstein für eine solch rasante Entwicklung gelegt hat.

 

 

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